Auftakt ins Turnierjahr 2015: Bericht 66. Strandja Memorial, Sofia

Bericht SwissBoxing
11.02.2015 (JS) – Zur Vorbereitung auf den Einsatz am Stranja-Box-Turnier in Bulgarien (dieses startet am 23. Februar)  bereitet sich Schweizermeister Ukë „The Wolf“ Smajli zusammen mit Sport-Manager Federico „Fede“ Beresini in Bulgarien auf die bevorstehenden Herausforderungen vor. Gestern standen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm: Am Morgen absolvierte Smajli mit andern Spitzenathleten aus dem Ausland eine anderthalbstündige Kraft- und Konditionseinheit. Am Abend waren Partnerübungen und Sparring mit zwei Halbschwergewichtlern aus Bulgarien und Griechenland sowie mit Terwel Pulev, dem Bruder des Profischwergewichtlers und Ex-Gegners von Wladimir KlitschkoKubrat Pulev,  angesagt. Beresini zu swissboxing.ch: „Alles läuft perfekt, wir sind sehr zufrieden“. Nicht angetan ist der Gourmet vom Essen: „Die Verpflegung lässt allerdings zu wünschen übrig“.

Das „Strandja Tournament“ ist eines der grössten und wichtigsten Box-Turniere Europas mit über 240 teilnehmenden Boxerinnen und Boxer aus aller Welt.

25.02.2015 (JS) – Riesenfreude im Lager der Schweizer-Boxer in Sofia. Ukë „The Wolf“ Smajli besiegte gestern Abend den favorisierten WSB-Boxer Vatan Huseinli aus Asarbeitjan in einem spannenden Duell klar und überzeugend nach Punkten und steht in der 2. Runde. Heute Abend kämpft Smajli gegen den ebenfalls favorisierten Elshod Rasulov aus Usbekistan. Rasulov war Silbermedaillengewinner an den letzten AIBA-Weltmeisterschaften in Mailand erkämpfte sich Bronze and er WM 2011 „Ein sehr schweres Los, aber Ukë ist zu allem fähig“, erklärte der euphorisierte Sport-Manager Federico „Fede“ Beresini gegenüber swissboxing.ch.

28.02.2015 (JS) – In seinem zweiten Kampf musste sich Ukë am Donnerstag Abend Elshod Rasulov aus Usbekistan nach Punkten geschlagen geben. „Es war ein taktischer Match und die grosse Erfahrung des Usbeken machte schlussendlich den Unterschied aus“ sagte Federico Beresini nach dem Kampf zu swissboxing.ch. Und weiter: „Der Kampf wurde auf einem sehr hohen Niveau ausgetragen. Wenn Ukë sich weiter so entwickelt, hat er sehr gute Chancen, sich für die WM zu qualifizieren“.